Liebe einfach

Wenn du derzeit bei Google eine Suche mit dem Begriff „Liebe“ eingibst, so gibt es derzeit 158 Millionen Treffer. Es gibt wenige Begriffe mit eine so hohen Trefferzahl. Daran allein sieht du, dass Liebe für die Menschen sehr wichtig ist.

Die wichtigste Liebe ist die Liebe zu sich selbst – und – die Liebe lebt vom Geben. Oder, wie Wayne Dyer es so schön auf den Punkt gebracht hat: „Nur wenige wissen, dass die Fähigkeit, andere zu lieben, erst durch die Liebe zu sich selbst ermöglicht wird.“ Dies gilt generell für die Liebe der Menschen zueinander, als auch für eine erfüllte Partnerschaft.

Wir leben in einer Zeit, in der man sich alles „verdienen“ muss. Man muss sich als Kind das Wohlwollen der Eltern und der näheren Umgebung verdienen, im Kindergarten und in der Schule zumindest die Akzeptanz der Unterrichtenden und auch die Noten. Man geht weiter in die Schule und muss sich die weiterhin die Noten und Abschlüsse verdienen oder wird Lehrling und muss sich seine Lehrlingsentschädigung und seinen Gesellenbrief verdienen. Du möchtest mehr aus deinem Leben machen? Dann musst du deine Meisterprüfung oder dein Examen machen/verdienen. Wird man von einem Prüfer nicht akzeptiert (geliebt?) wird man auch die Prüfung nicht schaffen. Na ja, wenn dann die meisten Menschen meinen, auch Liebe muss man sich verdienen kann man es ihnen nicht verdenken. Und alles, was man sich verdienen muss kann einem weggenommen werden. Deshalb muss man auch zu allem Überfluss noch um die Liebe k(r) ämpfen.


Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass es das wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein. Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: GLÜCKLICH. Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden. Ich antwortete Ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten. -John Lennon-


Dabei kannst du dir Liebe nicht verdienen und sie kann dir auch nicht weggenommen werden. Liebe zu geben und Liebe zu nehmen ist ein Geschenk wie das Leben selbst. Das Leben, ja. Wie hast du dir eigentlich verdient, auf der Mutter Erde zu sein? Was hast du da vorher dafür getan? Ich weiß, dass ich nichts dafür getan habe. Wie schaut es bei dir aus? Weißt du, was du dafür getan hast – dafür, dass das Leben dich liebt und du jetzt hier bist? Du bist hier wegen der Liebe des Lebens zu sich selbst. Und diese Liebe zum Leben erwartet von dir nur eines, nämlich dass du dich selbst liebst. Nur wenn du dich selbst liebst kannst du auch andere Menschen und die Schöpfung lieben. Und nur dann wirst du Liebe bekommen, die an keine Bedingung geknüpft ist.
Liebst du dein Leben? Wenn du die Liebe, die das Leben dir entgegenbringt nicht spürst – was spürst du dann? Die Schwere deiner Existenz statt die Leichtigkeit deines Lebens zu genießen?

Wenn dir jemand Liebe schenkt und du kannst sie nicht annehmen – wie kannst du dann jemanden Liebe schenken? Wenn du dir Liebe nicht schenken lassen kannst, wie soll dann ein anderer Mensch dir Liebe schenken (können).

Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist kann maximal Zuneigung sein. Aus dieser Zuneigung kann sich tiefe Liebe entwickeln – wenn es keine Bedingungen mehr gibt. Wenn es keine Wünsche mehr gibt, die erfüllt werden müssen, dann bist du wirklich reich. Und reiche Menschen haben es einfach leichter im Leben, da kannst du mir hoffentlich zustimmen.

Immanuel sagte: „Wenn das Fleisch um des Geistes willen ins Dasein gekommen ist, so ist es ein Wunder. Aber wenn der Geist um des Körpers willen ins Dasein gekommen ist, so ist es ein Wunder aller Wunder. Aber ich wundere mich, wie sich dieser große Reichtum in solcher Armut niederlassen konnte.
Ich gehe davon aus, er meinte damit, dass wir göttliche Wesen sind die sich ihrer Kleinkariertheit dessen nicht bewusst sind, wünschend (=bettelnd) und streitend um Dinge die meistens nicht notwendig (=not-wendend) sind. Auch ein Kaiser der wünscht ist ein Bettler.

Übe dich jeden Tag darin, lebendig zu sein. Alle Liebe und Schönheit dieser Welt offenbart sich den Menschen, die lebendig sind. Und lebendig zu sein ist mehr als schlafen, aufwachen, atmen, reden, sehen, hören, fernsehen und arbeiten. Schau dir einfach einmal wieder Kinder an, die ganz in ihrem Spiel aufgehen und denke an „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …“

Was für dich lieben, geliebt werden und lebendig sein ist überlasse ich ganz dir …

Da gehts weiter

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